Aufbau des Terrariums mit dekorativer Hinterwand (Kunstfelsen)       
                                                     
   
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   Es sind Züchter, die bevorzugen leeren, ganz gläsernen Terrarien mit den Zeitungen anstatt des Substrates und mit einer lose gehängte Glühbirne. Diese Züchter benutzen zu ihrem Hobby minimal einen ganzen Raum, wo außer ihnen nur die besten Freunde den Zutritt haben und sie widmen sich nur um die Vermehrung oder die Kreuzung und um die Spaltung den edel oder im Fang schlecht vermehrten Arten, und darum so sorgsam bewachte hygienische und quarantänische Maßnahmen. Und dann sind Züchter, die z.B. auf dem Raum in der Wohnung beschränkt sind. Diese Züchter haben bestimmt gleiche Ambitionen als  die ersten, leider ihre Terrarien müssen schon in der Wohnung zwischen Möbel oder andere Einrichtung hineinpassen und es so, um ihres Hobby von seinen Ehefrauen oder Freundinnen wie geschmackvolle Dekoration des gemeinsamen Liebesnestes begreift wurde J. Ganz zu schweigen davon, dass zu ihnen auch verschiedene Gäste zur Besuch wie die Schwiegermutter, der Exekutor oder wenn die Nachbarn Anlass zu Beschwerden der regionale Veterinärverwaltung geben,  kommen.   

   Deshalb bemühen wir, oder wenigstens ich, um unsere Terrarien zweckmäßig sind, um wir sie leicht in der Sauberkeit wach halten, und um sie mindestens ein bisschen dekorativ sind. Ich ahne, dass wiewohl ich den Text erst zu schreiben  begann, werden gegen mich schon manche opponieren, dass ich keine Wahrheit habe. Nun ja …

   Ich persönlich wohne mit meiner Freundin in Wohnung 2+1, also gerade wegen dem Platzmangel kann ich nicht mehr Terrarien aufbauen, so dass bemühe ich mich jeden (für mich J) unnötigen Meter nutzen.

   Im Flur im Plattenbau gibt es meistens Einbauschrank, den umarbeitete ich an mein erstes Terrarium.      

  

 

   Na und gerade bei dem Aufbau der Terrarien anstatt eingebauten Schrank hatte  ich Probleme mit der Dekoration der Hinterwände.

   Ich las viel Literatur und Meinungen von den Züchtern in den Diskussionen, etwas darüber probierte ich, mit etwas experimentierte ich, aber immer es nicht das echtes war.

   In erstem Terrarium warf ich nur so an die Hinterwand den Montageschaum. 

   In zweitem bastelte ich mit Polystyrene und schnitzte aus ihm verschiedene Stücke und klebte sie an die Wand.

    Dann versuchte ich auch mit dem Epoxidharz spielen. Ergebnis war schon befriedigend, aber ich wusste, dass es anders und besser gehen muss. Noch dazu Tätigkeit mit Epoxidharz war schlecht, dann mir die Wohnung noch 2 Wochen stank und kam mich teuer zu stehen. Ganz zu schweigen von, dass Bitumen gesundheitsschädlich ist, also sicher empfehle ich es nicht für die Herstellung den Fontänen, oder für die Reptilien, die den Durst löschen, wenn sie nach Sprayen die Wassertropfen aus der Oberfläche lecken.  

     Und so dachte ich immer nach, wie es am besten und am billigsten schaffen, bis fiel mich etwas ein.

    Schon lange plante ich für meine Python regius, die ihre Räume überwuchsen, großes und geräumiges Terrarium in der Ecke des Wohnzimmers aufbauen, und so sagte ich mir, dass ich dort meine neue Idee ausprobiere. Ich möchte ihnen gern das Verfahren beschreiben. Vielleicht wird es manchen von ihnen gefallen und anhand dieser Anleitung schmücken sie einfach und BILLIG ihre Terrarien.      Also wie ersten Schritt herstellte ich die Konstruktion des Terrariums von Prismen 6x8 cm und befestigte sie mit langen Schrauben zur Wand und Decke. 

   Das Innere des Terrariums habe ich bis an Mauerziegel abgeschabt, strich es 3x mit Penetration an und dann strich mit hoch mechanische und wasserresistente Farbe von Hornbach. Den Boden sägte ich aus 2cm groben OSB Bauplatten aus. Sie behaupten, dass er wasserresistent ist, und auch dass der ganze in Wasser eingetauchter Boden die Zeiten aushaltet. Ich dichte alle Spalte, wie auf dem Boden so um die Wände, mit Aquariensilikon ab. Konstruktion pinselte ich mit einigen Schichten Balakryl (Wasser verdünnte Farbe). Die ersten 2 Schichten genug verdünnt, um sie am tiefsten aufsaugen, und dann 2 unverdünnte Schichten.

    Dann bohrte ich in die Wand die Löcher durch und befestigte die Konstruktion aus Holzprismen, an die ich Drahtgeflecht befestigte und formte es in Form wie Felsen.

    Ich rechnete damit, dass ich auch den Wasserfall bauen werde, also ich bereitete schon früher den Schlauch und befestigte ihn, der führt bis Stückchen unter die Decke.  

   An so vorbereitetes Drahtgeflecht hefte ich mit den Klammern den Stoff an, der gab dem zukünftigen Felsen seine Form. Korpus des Terrariums ist aus schwarzen laminierten Platten. Ich weiß, dass laminierte Platten nicht günstiges Material in Verbindung mit Wasser sind, aber ich bin mich sicher, dass Wasser  nirgendwohin einlaufen kann, aber auch Bedarfsfall, dass es Probleme machen wird, z.B. wenn es größere Feuchtigkeit der Luft innen ist, und so ich entwarf einzelne Teile so, um ihr Austausch sehr schnell und einfach ist.

  Weil der Stoff lose und strichweise auch pludriger ist, musste ich ihn anfangs 2x mit der Lösung Zement + Wasser anstreichen, um der Stoff aufsaugt, verhärtet und haltet die Form. Vielleicht würde es auch mit der Gipslösung gelungen.  

  Dann konnte ich schon an diese feste Unterlage klassischen Beton in richtigem Verhältnis Zement + Sand + Wasser gemäß der Anleitung an der Packung anwerfen. Dieses Verhältnis ist nötig zu einhalten. Man ist in einem Irrtum, wenn denkt, dass je mehr Zement gibt, desto die Substanz fester wird. Eher verursacht sie, dass Beton später bersten könnte.

   Insgesamt warf ich so 3 Schichten an und inzwischen dichte ich mit dem Montageschaum alle Spalte ab. Aus dem Montageschaum schuf ich auch die Form zukünftigem Schwimmbecken. Den ganzen Teil, wo sollte in Zukunft die Wasser hinunterfließen + Schwimmbecken, betonierte ich noch dazu mit Vodotìs, es ist wasserdichtes, gesundheitlich unschädliches Gemisch für Reparatur den Brunnen und Becken mit Trinkwasser. Schwimmbecken hat 80 Liter. 

   Dann folgten schon nur Dekorationsaufbereitungen. Felsen strichte ich dieselbe Farbe wie vorher die Wände, nur mit eingemischtem grauem Pigment. Aber die Teile, wo die Wasser fließt, sind angestrichen mit Bisil, wieder gesundheitlich unschädliche Farbe für Schwimmbeckenanstrich. Dann legte ich elektrisches Kabel, an den Teil der Wände klebte ich Fototapete, ich arrangierte Kunstblumen und zuletzt, es war ein Kapitel für sich J, ich musste aus dem Wald die richtige Baumstamme ziehen.  

   Na und es bleibt noch die Ausstattung des Terrariums zu beschreiben: ich wärme mit zwei 75W Glühbirnen, die zum Thermostat angeschlossen sind, dann mit eine 30W Punktglühbirne, die an den Wasserfall richtet. Auf der Hälfte des Bodens gibt es 50x40cm 30W Heizkabel, Terrarium beleuchtet die 30W Leuchtstoffröhre, im Schwimmbecken gibt es 50W Aquarienheizung mit eingestelltem Thermostat an 23°C im Nonstop-Programm und schließlich gibt es hier der Nebelerzeuger. Links unten sind 2 und rechts oben auch 2 Kreisluftlöcher jedes im Durchschnitt 10cm. Ich meine, dass großer Vorteil großen Terrarien für Reptilien große Auswahl der Temperaturzone ist. Unten auf dem Boden im Versteck gibt es 27°C, oben auf der Plattform unter der Decke ist 28,5°C, unten den Glühbirnen sogar 34-35°C, im Wasser 23°C.    

   Ich vergaß erwähnen, dass hinten dem Felsen habe ich im Boden ausgesägte Servicetürchen, denen ich die Situation kontrollieren kann, wie z.B. Wasserauflauf, Kontrolle den Wänden wegen Schimmelvorkommen, die Flucht den Schlangen oder Ratten … Bisher ist nichts solches geschehen, aber trotzdem WENN ja, muss ich nicht alles abreißen J.

   Zum Schluss gebe ich ein paar Fotos fertiges, verglasten und bewohnen Terrariums bei, auch mit einigen Felsendetails. Und für die, welche neugierig sind, wie viel kostete dieses mein Experiment: komplettes Terrarium auch mit dem Glas kosteten 18.000,- CZK. Und im Vergleich mit anderen, oder kommerziellen oder Kunstfelsen für Auftrag, hat der meine cca 12m2 und kostete er 1.000 - 1.100,- CZK.

                                                                                                                                                                                                       Radim Vinklárek